Bei einer Wohnungsauflösung oder einem Umzug fällt häufig ein Begriff: besenrein.
Doch was bedeutet das eigentlich genau?
Muss die Wohnung gründlich gereinigt werden? Müssen Fenster geputzt werden? Was passiert mit Bohrlöchern? Müssen Teppiche entfernt werden?
Gerade bei der Übergabe einer Wohnung können solche Fragen für Unsicherheit sorgen.
Eine besenreine Übergabe bedeutet grundsätzlich nicht dasselbe wie eine professionelle Grundreinigung. Vielmehr geht es darum, dass die Räume von zurückgebliebenen Gegenständen und grobem Schmutz befreit sind.
Welche konkreten Anforderungen gelten, hängt jedoch vom jeweiligen Mietverhältnis, Vertrag und der individuellen Situation ab.
Was gehört typischerweise zu einer besenreinen Übergabe?
Bei einer Entrümpelung sollte zunächst sichergestellt werden, dass keine unnötigen Gegenstände zurückbleiben.
Dazu gehören:
- Möbel
- Kartons
- Hausrat
- persönliche Gegenstände
- Abfälle
- lose Gegenstände
- nicht mehr benötigte Einbauten
Anschließend werden die Räume so hinterlassen, dass sie ordentlich und frei von grobem Schmutz sind.
Besenrein ist nicht automatisch grundgereinigt
Hier liegt eines der häufigsten Missverständnisse.
Eine besenreine Übergabe ist nicht automatisch eine komplette Reinigung der Wohnung.
Dazu gehören normalerweise nicht automatisch:
- Fensterputzen
- intensive Teppichreinigung
- Reinigung von Fliesenfugen
- Grundreinigung der Küche
- professionelle Sanitärreinigung
Welche Arbeiten tatsächlich notwendig sind, sollte im Zweifel mit Vermieter oder Eigentümer abgestimmt werden.
Was passiert mit Bohrlöchern?
Auch Bohrlöcher können bei einer Wohnungsübergabe eine Rolle spielen.
Ob diese verschlossen oder anderweitig behandelt werden müssen, hängt unter anderem von Mietvertrag und rechtlicher Situation ab.
Bei einer professionellen Entrümpelung können kleinere Rückbauarbeiten häufig Bestandteil des vereinbarten Leistungsumfangs sein.
Dazu können beispielsweise das Entfernen von:
- Nägeln
- Schrauben
- Dübeln
- Gardinenstangen
- Lampen
- bestimmten Einbauten
gehören.
Welche Arbeiten übernommen werden, sollte vorher eindeutig festgelegt werden.
Was passiert mit Einbauten?
Bei einer Wohnungsauflösung finden sich häufig Gegenstände, die nicht einfach als normaler Hausrat betrachtet werden können.
Dazu gehören beispielsweise:
- Einbauküchen
- Regale
- Wandverkleidungen
- Bodenbeläge
- Deckenpaneele
- sonstige Einbauten
Ob diese entfernt werden müssen, hängt von den Vereinbarungen zwischen Mieter, Vermieter und gegebenenfalls Nachmieter ab.
Deshalb sollten solche Punkte frühzeitig geklärt werden.
Ein Beispiel aus dem Arbeitsalltag
Sabine Hoffmann musste ihre Wohnung nach einem Umzug vollständig übergeben.
Die Möbel waren bereits verkauft, persönliche Gegenstände hatte sie mitgenommen.
Trotzdem standen noch zahlreiche kleinere Gegenstände in der Wohnung:
Kartons, Regale, Lampen, alte Haushaltsgegenstände und verschiedene Dinge aus dem Keller.
Sabine wollte vermeiden, mehrfach zur Wohnung fahren zu müssen.
Deshalb beauftragte sie Meister Rümpler mit der abschließenden Räumung.
Das Team entfernte die vereinbarten Gegenstände, kümmerte sich um den Abtransport und hinterließ die Wohnung entsprechend dem vereinbarten Leistungsumfang besenrein.
Damit konnte Sabine die Übergabe deutlich entspannter vorbereiten.
Warum eine vollständige Räumung wichtig ist
Gerade bei einem Umzug werden häufig Kleinigkeiten übersehen.
Ein einzelner Karton im Keller erscheint vielleicht unwichtig.
Doch wenn mehrere Räume betroffen sind, kommen schnell zahlreiche Gegenstände zusammen.
Deshalb sollte eine Wohnung vor der Übergabe systematisch kontrolliert werden.
Checkliste
- Wohnzimmer kontrollieren
- Schlafzimmer kontrollieren
- Küche kontrollieren
- Badezimmer kontrollieren
- Abstellräume prüfen
- Keller prüfen
- Dachboden prüfen
- Garage prüfen
- Balkon prüfen
- Briefkasten leeren
- Schlüssel zusammentragen
So lässt sich vermeiden, dass bei der Übergabe noch Gegenstände zurückbleiben.
Was passiert mit den entfernten Gegenständen?
Nicht alles muss automatisch entsorgt werden.
Gut erhaltene Möbel und Haushaltsgegenstände können möglicherweise weiterverwendet oder verwertet werden.
Andere Materialien werden getrennt und fachgerecht entsorgt.
Bei einer professionellen Entrümpelung wird deshalb bereits während der Räumung zwischen unterschiedlichen Materialien und Gegenständen unterschieden.
Wann lohnt sich professionelle Unterstützung?
Eine professionelle Wohnungsauflösung kann besonders sinnvoll sein, wenn:
- die Wohnung komplett geräumt werden muss,
- wenig Zeit bis zur Übergabe bleibt,
- schwere Möbel vorhanden sind,
- ein Keller dazugehört,
- die Angehörigen weit entfernt wohnen,
- mehrere Räume gleichzeitig geräumt werden müssen.
Gerade bei einer kurzfristigen Übergabe kann ein erfahrenes Team eine erhebliche organisatorische Entlastung darstellen.
Besenrein bei Auszug: frühzeitig planen
Wer erst am Tag vor der Übergabe mit dem Ausräumen beginnt, setzt sich unnötig unter Druck.
Besser ist es, bereits frühzeitig zu klären:
Was muss raus?
Was bleibt?
Was soll verkauft oder verschenkt werden?
Welche Arbeiten müssen zusätzlich erledigt werden?
Dadurch lässt sich der Ablauf deutlich besser planen.
Wohnung muss besenrein übergeben werden?
Meister Rümpler unterstützt Sie bei der vollständigen Räumung von Wohnungen und Häusern.
Wir übernehmen nach individueller Absprache die Demontage, Räumung, Sortierung, den Abtransport und die fachgerechte Entsorgung und können die Immobilie anschließend besenrein übergeben.
So müssen Sie sich nicht selbst um zahlreiche einzelne Entsorgungsfahrten und schwere Möbel kümmern.
Fordern Sie jetzt ein unverbindliches Angebot an.
📞 0800 5894 784
Oder nutzen Sie unser Kontaktformular:






