Der Keller ist für viele Haushalte ein praktischer zusätzlicher Stauraum. Dort stehen Fahrräder, Werkzeug, Weihnachtsdekoration, alte Möbel, Kartons und Dinge, die irgendwann noch einmal gebraucht werden könnten.
Das Problem: Aus einem kleinen Lagerplatz wird mit den Jahren schnell ein vollgestellter Raum.
Irgendwann ist der Keller kaum noch begehbar, Regale stehen voll und zwischen den Kartons ist kaum noch Platz. Spätestens dann stellt sich die Frage: Wie lässt sich ein Keller sinnvoll entrümpeln?
Dabei geht es nicht nur darum, möglichst viel wegzuwerfen. Viel wichtiger ist eine sinnvolle Sortierung. Was soll behalten werden? Was kann verschenkt oder verkauft werden? Was ist Sperrmüll? Welche Gegenstände müssen separat entsorgt werden?
In diesem Ratgeber zeigt Meister Rümpler, wie Sie beim Kellerentrümpeln systematisch vorgehen können und wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist.
Warum Keller besonders schnell voll werden
Im Keller landen häufig Gegenstände, die in der Wohnung keinen Platz mehr haben.
Dazu gehören beispielsweise:
- alte Möbel
- Fahrräder
- Werkzeug
- Elektrogeräte
- Kartons
- Bücher
- Kleidung
- Sportgeräte
- Weihnachtsdekoration
- Gartenutensilien
- Haushaltsgegenstände
Der große Vorteil des Kellers ist zunächst: Man muss sich nicht sofort entscheiden.
Was heute nicht benötigt wird, kann einfach nach unten gestellt werden.
Genau dadurch entsteht jedoch häufig das Problem.
Aus „Das brauchen wir vielleicht irgendwann noch“ werden schnell zehn oder zwanzig Jahre Lagerzeit.
Der erste Schritt: Keller vollständig ansehen
Bevor Sie mit dem Wegwerfen beginnen, sollten Sie sich zunächst einen Überblick verschaffen.
Gehen Sie den Keller einmal komplett durch und betrachten Sie sämtliche Bereiche.
Dazu gehören:
- einzelne Kellerräume
- Abstellkammern
- Kellerflure
- Regale
- Schränke
- Kisten
- Werkzeugbereiche
- Waschkeller
- eventuell vorhandene Kellerverschläge
Anschließend können die Gegenstände in verschiedene Kategorien eingeteilt werden.
Die 5-Kategorien-Methode
Eine einfache Möglichkeit ist die Einteilung in fünf Kategorien.
1. Behalten
Alles, was regelmäßig benötigt wird oder einen persönlichen Wert besitzt.
2. Verkaufen
Gegenstände, die noch einen finanziellen Wert besitzen und für die sich ein Verkauf lohnt.
3. Verschenken
Gut erhaltene Dinge, die jemand anderes noch gebrauchen kann.
4. Entsorgen
Defekte oder nicht mehr brauchbare Gegenstände.
5. Prüfen
Dinge, bei denen noch unklar ist, ob sie behalten oder entsorgt werden sollen.
Die letzte Kategorie sollte allerdings nicht zum neuen Dauerlager werden.
Setzen Sie sich für diese Gegenstände am besten eine konkrete Entscheidungsfrist.
Was gehört typischerweise zum Sperrmüll?
Zum Sperrmüll gehören grundsätzlich größere bewegliche Haushaltsgegenstände, die aufgrund ihrer Größe nicht in die normale Restmülltonne passen.
Typische Beispiele können sein:
- alte Schränke
- Tische
- Stühle
- Regale
- Sofas
- Matratzen
- größere Haushaltsgegenstände
Welche Gegenstände konkret über den Sperrmüll entsorgt werden dürfen und wie die Abholung funktioniert, kann je nach Kommune unterschiedlich geregelt sein.
Deshalb sollten Sie vor einer Eigenentsorgung immer die örtlichen Vorgaben beachten.
Was gehört nicht einfach in den Sperrmüll?
Besondere Vorsicht ist bei Gegenständen geboten, die Schadstoffe oder elektronische Bauteile enthalten.
Dazu gehören beispielsweise:
- Farben und Lacke
- Lösungsmittel
- Batterien
- Akkus
- Altöl
- bestimmte Reinigungsmittel
- Pflanzenschutzmittel
- Elektrogeräte
Diese Gegenstände müssen je nach Art über dafür vorgesehene Sammelstellen oder Entsorgungswege abgegeben werden.
Wer eine komplette Kellerentrümpelung durchführen lässt, kann diese Sortierung einem professionellen Entrümpelungsteam überlassen.
Elektrogeräte richtig behandeln
Im Keller stehen häufig alte Elektrogeräte, die längst nicht mehr verwendet werden.
Beispielsweise:
- Fernseher
- Computer
- Drucker
- Kühlschränke
- Waschmaschinen
- alte Radios
- elektrische Werkzeuge
Elektrogeräte gehören nicht einfach in den normalen Restmüll.
Sie sollten getrennt gesammelt und entsprechend den geltenden Entsorgungswegen behandelt werden.
Das ist nicht nur eine Frage der Ordnung, sondern auch wichtig für den Umwelt- und Ressourcenschutz.
Was tun mit alten Möbeln?
Alte Möbel gehören zu den häufigsten Fundstücken bei einer Kellerentrümpelung.
Dabei lohnt sich eine kurze Prüfung.
Fragen Sie sich:
Ist das Möbelstück noch brauchbar?
Hat es einen besonderen Materialwert?
Kann es jemand aus der Familie gebrauchen?
Lohnt sich ein Verkauf?
Ein massiver Holzschrank oder eine gut erhaltene Werkbank kann beispielsweise deutlich interessanter sein als ein beschädigtes Spanplattenregal.
Nicht jedes alte Möbelstück ist automatisch Müll.
Keller entrümpeln und dabei Wertgegenstände entdecken
Eine Kellerentrümpelung kann manchmal überraschende Funde hervorbringen.
Viele Gegenstände werden jahrelang eingelagert und anschließend vergessen.
Dazu können gehören:
- alte Münzen
- Sammlungen
- hochwertige Werkzeuge
- Fahrräder
- Antiquitäten
- historische Gegenstände
- seltene Bücher
- hochwertige Haushaltsgeräte
Deshalb sollte ein Keller niemals einfach blind leergeräumt werden.
Eine sorgfältige Sortierung kann verhindern, dass wertvolle oder persönlich wichtige Gegenstände versehentlich entsorgt werden.
Ein Beispiel aus dem Arbeitsalltag
Bei einem Einsatz in einem Einfamilienhaus sollte der Keller vollständig geräumt werden.
Der Eigentümer, Thomas Wagner, hatte den Keller seit vielen Jahren kaum noch genutzt.
Zwischen alten Kartons, Werkzeug und Möbeln standen zahlreiche Gegenstände.
Zunächst schien vieles wertlos.
Bei der systematischen Sortierung stellte sich jedoch heraus, dass sich darunter eine gut erhaltene alte Werkbank, hochwertiges Werkzeug und mehrere Fahrräder befanden.
Während ein Teil der Gegenstände entsorgt wurde, konnten andere Dinge weiterverwendet beziehungsweise verwertet werden.
Für den Eigentümer bedeutete die professionelle Sortierung nicht nur einen leeren Keller, sondern auch weniger unnötigen Abfall.
Keller entrümpeln: Selber machen oder Profi beauftragen?
Eine kleine Kellerentrümpelung kann durchaus selbst erledigt werden.
Bei größeren Mengen wird der Aufwand allerdings schnell unterschätzt.
Denn neben dem Sortieren müssen Sie auch:
- schwere Gegenstände tragen
- Möbel auseinanderbauen
- einen Transport organisieren
- Entsorgungsmöglichkeiten suchen
- Materialien trennen
- mehrere Fahrten durchführen
- gegebenenfalls Sperrmüll anmelden
Bei einem großen Keller können daraus schnell mehrere Tage Arbeit werden.
Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist
Ein Entrümpelungsunternehmen kann besonders hilfreich sein, wenn:
- der Keller komplett vollgestellt ist,
- schwere Möbel vorhanden sind,
- größere Mengen Sperrmüll anfallen,
- mehrere Räume geräumt werden müssen,
- die Immobilie verkauft werden soll,
- Angehörige die Räumung nicht selbst übernehmen können,
- ein bestimmter Übergabetermin eingehalten werden muss.
Meister Rümpler übernimmt auf Wunsch die komplette Kellerentrümpelung – inklusive Räumung, Sortierung, Abtransport und fachgerechter Entsorgung.
Was kostet eine Kellerentrümpelung?
Die Kosten hängen vom tatsächlichen Arbeitsaufwand ab.
Wichtige Faktoren sind beispielsweise:
- Größe des Kellers
- Menge des Hausrats
- Anzahl und Gewicht der Möbel
- Zugänglichkeit
- Etage
- Entfernung zum Fahrzeug
- notwendige Demontage
- Entsorgungsmenge
- verwertbare Gegenstände
Deshalb sind pauschale Preisangaben wenig aussagekräftig.
Bei Meister Rümpler wird der Aufwand individuell eingeschätzt und anschließend ein transparentes Angebot erstellt.
So können Sie Ihren Keller dauerhaft ordentlich halten
Ist der Keller erst einmal leer, soll er natürlich nicht innerhalb weniger Monate wieder genauso aussehen.
Ein paar einfache Regeln helfen:
1. Für jeden Gegenstand einen festen Platz schaffen
Regale und beschriftete Boxen erleichtern die Ordnung.
2. Nicht benötigte Dinge regelmäßig aussortieren
Einmal jährlich sollte kontrolliert werden, was tatsächlich noch gebraucht wird.
3. Keine defekten Gegenstände einlagern
„Das repariere ich irgendwann“ führt häufig dazu, dass kaputte Gegenstände jahrelang Platz blockieren.
4. Neue Gegenstände bewusst einlagern
Bevor etwas in den Keller wandert, sollte die Frage gestellt werden:
Brauchen wir das wirklich noch?
So bleibt der Keller langfristig nutzbar.
Häufig gestellte Fragen zum Keller entrümpeln
Wie lange dauert eine Kellerentrümpelung?
Das hängt von der Größe und der Menge des Hausrats ab. Ein kleiner Keller kann schnell geräumt sein, während stark gefüllte Keller mehrere Stunden oder länger benötigen.
Was kostet es, einen Keller entrümpeln zu lassen?
Die Kosten hängen unter anderem von der Menge des Hausrats, der Zugänglichkeit und dem Entsorgungsaufwand ab. Nach einer Besichtigung kann ein individuelles Angebot erstellt werden.
Muss ich den Keller vorher selbst sortieren?
Nein. Sie können selbst entscheiden, welche persönlichen Gegenstände behalten werden sollen. Die eigentliche Räumung und Sortierung kann anschließend durch ein professionelles Team erfolgen.
Wird auch Sperrmüll abtransportiert?
Ja. Im Rahmen einer professionellen Entrümpelung können entsprechende Gegenstände abtransportiert und fachgerecht entsorgt werden.
Können verwertbare Gegenstände angerechnet werden?
Unter bestimmten Voraussetzungen können verwertbare Gegenstände bei der Kalkulation berücksichtigt werden. Dadurch kann sich der Gesamtpreis der Entrümpelung reduzieren.
Keller voll? Jetzt kostenloses Angebot anfordern
Ein vollgestellter Keller muss nicht zum jahrelangen Problem werden.
Ob kleiner Kellerraum, komplette Kelleretage, Garage oder Dachboden – Meister Rümpler unterstützt Sie deutschlandweit bei der professionellen Entrümpelung.
Wir kümmern uns um die Räumung, den Abtransport, die Sortierung und die fachgerechte Entsorgung.
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